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Presseschau

Befreiungsschlag durch sachlich geführte Debatte

Zürich, 12. März 2012. In den letzten Tagen haben zahlreiche Medien die Entschädigung von Doris Fiala als Präsidentin der Aids-Hilfe Schweiz kritisiert. Die Aids-Hilfe Schweiz und ihre Präsidentin stellen sich sachlich der emotional geführten öffentlichen Debatte. Die Präsidentin der Aids-Hilfe Schweiz nimmt das Heft in die Hand und hat zwei Massnahmen eingeleitet.

1. Sie hat das Gespräch mit der ZEWO gesucht und möglichst rasch um eine auf Fakten beruhende Bewertung gebeten, welche Entschädigung unter Berücksichtigung ihrer umfangreichen Aufgaben als Präsidentin aus Sicht der ZEWO gerechtfertigt wäre. Wichtig ist auch die Frage, wie viel die Mittelbeschaffungskosten betragen dürfen, und ob tatsächlich davon ausgegangen werden kann, dass der Turnaround eines in Not geratenen Hilfswerks mit einer ehrenamtliche Präsidentin zu schaffen ist.

2. Sie bittet die Medien, ihr Interesse einer Studie des Instituts für Verbandsmanagement der Universität Freiburg (VMI) zu widmen: Die Studie mit dem Titel „Gehaltsstudie 2011 - Vergütung von Führungskräften in Nonprofit-Organisationen“ kann im Internet unter http://www.vmi.ch/index.php?idnav=354 bestellt werden.

Gemäss dieser Studie arbeitet die Präsidentin der Aids-Hilfe Schweiz 4mal so viel, wie der Durchschnitt der Nonprofit-Organisationen. Andere Nonprofit-Organisationen, deren Präsidenten einen vergleichbaren Arbeitsaufwand haben, zahlen eine Entschädigung von mehr als 50‘000 Franken. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie ersehen Sie untenstehend.

Die wichtigsten Ergebnisse der VMI-Gehaltsstudie 2011:

  • Die durchschnittliche Arbeitszeit von Präsidenten in NPOs beträgt 15 Stunden im Monat.
  • Die mittlere Arbeitsbelastung ist bei Präsidenten von wirtschaftlichen NPO am höchsten (20 Stunden), bei Präsidenten von sozialen NPO am tiefsten (10 Stunden).
  • 39 Prozent der Präsidenten in Wirtschaftsverbänden arbeiten mehr als 20 Stunden im Monat, 26 Prozent sogar über 50 Stunden,
  • nur 20 Prozent der Präsidenten von sozialen NPO arbeiten mehr als 20 Stunden im Monat und kein einziger mehr als 50 Stunden.
  • 12 Prozent aller Präsidenten erhalten eine Entschädigung zwischen 20‘000 und 50‘000 Franken, 5 Prozent eine Entschädigung über 50‘000.
  • Die Entschädigungen korrespondieren mit den unterschiedlichen Aufgaben und Arbeitsbelastungen der Präsidenten.

Auskünfte: Dr. Michael Kohlbacher, Geschäftsführer Aids-Hilfe Schweiz, 076 336 19 61

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Petition Familienchancen

Unterschriften-Sammeltag 10. Oktober
 
Aus Anlass des Coming-out-Days vom Sonntag werden am Samstag in Zürich, Basel und Bern und weiteren Städten Unterschriften für die Petition "Gleiche Chancen für alle Familien" gesammelt. Die Unterschriftenbögen sind aber auch auf dem Internet verfügbar (
www.familienchancen.ch -> downloads).
 
Die Petition richtet sich an Parlament und Bundesrat und fordert die Gleichstellung eingetragener Paare und ihrer Kinder im Bezug auf Eltern- und Kinderrechte mit Ehepaaren und ihren Kindern.
 
Der kategorische Ausschluss eingetragener Paare von Elternschaft durch Adoption und Anerkennung geht vor allem zu Lasten der Kinder.
Personen und Paare in eingetragener Partnerschaft werden auch dann nicht zur Adoption zugelassen, wenn dies für das Kind de beste Lösung wäre, z.B. wenn bereits ein Vertrauensverhältnis besteht.
Dass auch die Stiefkindadoption innerhalb einer eingetragenen Partnerschaft nicht möglich ist, kann für die Kinder im Einzelfall zu einer empfindlichen Rechtsungleichheit und zu finanziellen Nachteilen führen, namentlich beim Eintreten unerfreulicher Ereignissen wie Scheidung und Tod.
 
Sammelbögen, Auflegebögen, Flyer und Plakate können zudem bestellt werden bei:
Cette adresse email est protégée contre les robots des spammeurs, vous devez activer Javascript pour la voir. / 079 480 60 58
 
Das Komitee Familienchancen ist ein Verein und wird mitgetragen von LOS, PINK CROSS, FELS, network und wybernet. Mitglied werden können Einzelpersonen, Kollektive und Familien (Mitgliederbeiträge: Einzel 50, Familien 50, Nichtverdienende 20, Kollektive 180 Fr.) Anmeldung per E-Mail oder per Einzahlung des Betrags auf Postkonto 60-455120-6, Familienchancen, Postfach 7512, 3001 Bern.
 
 
Infos Petition
www.familienchancen.ch
 
Infos Coming-out-Day:

www.comingoutday.ch

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Keine Fachstelle für Schwule

TagesAnzeiger Stadt Zürich

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Prävention auf der Strasse

Basellandschaftliche Zeitung

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Dienstag, 11. Oktober Coming-out-Tag. In vielen Schweizer Städten verteilen Aktivistinnen und Aktivisten Flyer, die Lesben und Schwule aufrufen, sich doch auch öffentlich zu ihrer sexuellen Orientierung zu bekennen. Denn alle, die offen lesbisch oder schwul leben, haben die Erfahrung gemacht: Nach dem Coming-out lebt sich's viel befreiter.

Es ist nicht nur ein Thema für die jungen Frauen und Männer, die merken, dass das eigene Geschlecht sie viel mehr interessiert als das andere, es ist auch ein Thema für ältere Lesben und Schwule. Viele leben während Jahren ihre eigentliche sexuelle Identität im Verborgenen. Viele sind verheiratet, haben Kinder, eine Stelle, die sie nicht verlieren möchten. Und ja, auch als ungeoutete Lesbe oder als ungeouteter Schwuler lässt es sich Leben. Die zwei Identitäten stehen nebeneinander und die Aufgabe der heterosexuellen Fassade wird als viel belastender vermutet, als die Beibehaltung.

Umgekehrt erzählen aber jene, die sich geoutet haben, sei es als Jugendlicher, sei es als ältere Person, wie befreiend dieses Ereignis war. Endlich ehrlich zu dem stehen, was man (frau) ist, setzt neue Kräfte frei. Natürlich, nicht alles ist von heute auf morgen gut: Die Eltern können nicht immer gut damit umgehen, dass die Tochter lesbisch ist. Und für Ehefrauen kann es ein Schock sein, hören zu müssen, dass der Mann an ihrer Seite eigentlich schwul ist. Viele sehen sich dann als Verliererinnen der Selbstfindung ihres Mannes. Allerdings zeigt sich auch immer wieder, dass viele Frauen zumindest eine Ahnung hatten von der andern Seite ihres Mannes. Und wenn ein Paar ältere Kinder hat, so sind diese natürlich auch nicht blind. Ein Bekannter, inzwischen weit über 50 Jahre alt und geschieden, erzählte, wie er allen Mut zusammen nahm und seine Söhne zum Nachtessen einlud. Dort eröffnete er ihnen, dass er schwul sei. Die Reaktion seiner erwachsenen Kinder haute ihn dann um: Lachend meinten sie: "Papa, aber das wissen wir doch seit mindestens einem Dutzend Jahren".

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Schwule diskriminiert

20 Minuten Gesamtausgabe

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«Steht zu euren Gefühlen»

Berner Zeitung Emmental

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Touristen riskieren Prügel

Der Bund

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